[Rezension] Stephen King - Shining

Titel: Shining
Autor: Stephen King
ISBN: 978-3828901148
Originaltitel: The Shining
Seiten: 624 Seiten
Erscheinungsjahr: 1999
Verlag: Bechtermünz Verlag
Genre: Horror
Bewertung: 5 Punkte

Jack Torrance wird im abgelegen Overlook Hotel in den Rocky Mountains als Hausmeister engagiert. Er soll das Hotel in Stand halten und es gut durch den Winter bringen, im Winter ist das Hotel meist für mehrere Monate eingeschneit und von der Außenwelt vollkommen abgeschnitten. Als Jack mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny in dem Hotel ankommen, können sie ihr Glück kaum fassen. Jack kann endlich sein begonnes Drama fertig schreiben und Wendy hofft, dass die Familie wieder zusammenwächst. Der fünfjährige Danny hat besondere Fähigkeiten: Er kann Gedanken anderer Menschen lesen, Ereignisse vorhersehen und Vergangenes im Traum nacherleben. Schnell erkennt er, was das Hotel wirklich ist: ein böser Ort. Danny sieht Geister und andere seltsame Erscheinungen. Er hat Angst und will nach Hause, aber der erste Schnee hält das Overlook bereits gefangen und sein Vater verändert sich immer mehr. Das Hotel scheint Besitz von ihm zu ergreifen...

"Wie nannte man es, wenn man stocknüchtern war? Die Frage war rhetorisch gemeint, aber sein Verstand beantwortete sie dennoch: Man nannte es Geisteskrankheit."
Wie es sich für ein typisches King-Buch gehört beginnt auch Shining zunächst harmlos. Eine Einleitung, die einen in keinster Weise auf das weitere Geschehen vorbereitet. Nach und nach steigert es sich jedoch von harmlos, zu bedrohlich bis hin zu seinem wahnwitzigen Ende. Dieses Buch ließ meinen Atem stocken. Die Spannung steigt und steigt. Kings Phantasie enfaltet sich mit voller Wucht und reißt einen, fast schon erbarmungslos, mit sich.  
"Er starrte die Heckentiere an und merkte, daß sich noch etwas geändert hatte. Der Hund war näher gekommen. Er duckte sich nicht mehr, sonden schien Laufstellung eingenommen zu haben, die Muskeln der Hinterläufe angespannt, ein Vorderlauf vorgesetzt, der andere hinten. Der Rachen aus Gesträuch war weit geöffnet, und die gestuzten Zweige wirkten scharf und bösartig. Und jetzt glaubte Jack, im Laubwerk sogar Augen zu erkennen..."
So abstrakt auch alles auf den ersten Blick scheinen mag, so real wird es hier jedoch präsentiert. Natürlich sagt einem der Verstand, ok das gibt es nicht. Aber der Abstand zwischen der realen und der wahnsinnigen Welt ist relativ gering. Die Gänsehaut lässt auch beim Lesen nicht lange auf sich warten. Alles in Allem ist Shining ein spannender und moderner Klassiker des Grauens und definitiv nichts für schwache Nerven.

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