[Rezension] Stephen King - Das Mädchen

Titel: Das Mädchen
Autor: Stephen King
ISBN: 978-3795117566
Originaltitel: The Girl Who Loved Tom Gordon
Seiten: 304 Seiten
Erscheinungsjahr: 2000
Verlag: Schneekluth Verlag
Genre: Thriller, Horror
Bewertung: 5 Punkte
"Die Welt hat Zähne. Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will."
(Publishers Weekly)
Die neunjährige Trisha macht sich zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Mutter auf eine Wanderung in die Wildnis Neuenglands. Die beiden Streiten schon wieder, so wie immer nach der Trennung der Eltern. Trisha muss pinkeln, aber Mutter und Bruder sind zu sehr mit selbst beschäftigt, als das sie von ihr Notiz nehmen würden. So geht Trisha ein wenig abseits des Weges in die Büsche um ihr Geschäft zu verrichten, als sie wieder aufschaut sieht sie weit und breit niemanden mehr. Die Idee den Weg abzukürzen endet mit dem Verlaufen im Wald. Sie gerät immer tiefer hinein. Sie kämpft gegen die aufkommende Panik an, doch schon bald zehren Hunger und Durst, Mückenschwärme und andere wilde Tiere an ihrem Verstand. Sie ist ganz allein und völlig schutzlos vor dem, was sich in den Wäldern aufgemacht hat, sie heimzusuchen...

Das Mädchen war damals mein zweiter Stephen King Roman. Ich war und bin es immer wieder, wenn ich dieses Buch lese oder auch nur sehe, begeistert. Die kleine Trisha liebt Baseball und ist ein großer Fan von Tom Gordon, einem Spieler der Boston Red Sox. Tom Gordon gibt es in Wirklichkeit und er spielt(e) tatsächlich bei den Red Sox. Die Romanfigur Tom Gordon ist jedoch mehr eine fiktive Figur, aber diese und die zahlreichen Erinnerungen an die Gespräche mit ihrem Dad helfen Trisha am Leben zu bleiben. Ihr Überlebenswille und Durchhaltevermögen ist, zusammen mit ihrer Verwundbarkeit und ihrem Einfallsreichtum, unglaublich stark und absolut glaubwürdig. Kinder erinnern sich tatsächlich besser an hilfreiche und nützliche Dinge und können diese sehr viel besser umsetzen als Erwachsene. Vielleicht liegt es daran, dass wir Erwachsenen einfach zu vieles vergessen...

Stephen King ist ein Meister seiner Worte. Wer Das Mädchen liest, der liest keine Worte, sondern der sieht Bilder. Es ist zwar eine kurze Geschichte, dafür aber enorm "bissig" und zählt wohl eher zum realen Horror.

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