[Rezension] Dan Brown - Illuminati

Titel: Illuminati
Autor: Dan Brown
ISBN: 978-3404148660
Originaltitel: Angels and Demons
Seiten: 701 Seiten
Erscheinungsjahr: 2003
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Thriller
Bewertung: 3 Punkte

Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Das erste mal las ich das Buch im Sommer 2004. Dan Brown kannte ich bereits durch Meteor und war begeistert von seiner Art, den Leser einzufangen und an seiner Geschichte teilhaben zu lassen, sodass die nachfolgenden Bücher für mich keinesfalls außer Fragen standen.

Dan Browns Schreibstil ist leicht und verständlich. Ereignisse, Zusammenhänge, Personen und Schauplätze werden exakt beschrieben und ermöglichen den Leser sich ein ordentliches Bild dazu zu machen. Auch werden naturwissenschaftliche Vorgänge (auch wenn sie nicht gegenwärtig sind und eher in Richtung Science-Fiction gehen) überzeugend und für einen Laien durchaus realistisch erklärt. Die Idee von dem Imlluminatiordern, der seinen Erzfeind, die katholische Kirche, mit einem Schlag vernichten zu versucht, ist wirklich gelungen. Dem Leser, der sich mit dem Thema nicht näher befasst hat, wird es hier sehr schwer fallen Wahrheit und Unwahrheit voneinander zu unterscheiden. Das liegt den zahlreichen Verschwörungstheorien zu dem Illuminatiorden und natürlich auch Browns Kreativität zu Grunde. 

Illuminati ist nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr überzeugend erklärt, also doch nicht nur eine Geschichte?! - Ok, Fakt ist: Im Buch werden nicht nur Fakten und Legenden miteinander vermischt, sondern Brown erfindet geschichtliche Zusammenhänge und benutzt religiöse sowie philosophische Positionen. Von den naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten mal ganz zu schweigen. Aber jedem dürfte klar sein, dass es sich hierbei um einen Roman handelt, in dem die künstlerische Freiheit voll ausgelebt wird. Nichts desto trotz ist die Umsetzung, Erklärungen und Begründungen für viel Fiktion aber, wie oben schon genannt, denkbar und durchaus überzeugend.

Fazit: Ein spannungsgeladener Thriller mit viel Tiefe und dem gewissen Etwas, das Lust auf mehr macht. Zum Glück gibt es mehr, nämlich mit: Sakrileg und Das Symbol.

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